Transferrechte verkaufen
VfB will auf neue Art seine Kassen füllen

Mit dem Verkauf von Transferrechten an seinen Profis will Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart seine leeren Kassen mit bis zu 15 Millionen Euro füllen. Wie die die "Stuttgarter Nachrichten" (Freitagausgabe) weiter berichten, seien die Papiere für das Leasinggeschäft bereits in Arbeit.

Hb/dpa STUTTGART. "Das ist sicher eine große Chance", zitiert das Blatt den VfB-Finanzvorstand Ulrich Ruf. Bei dem "Sale and lease back" genannten Verfahren soll die Mitteldeutsche Leasing mit Unterstützung der Sächsischen Landesbank die Transferrechte an einem oder mehreren Spielern erwerben. Dabei denke der VfB an junge Profis wie etwa Kevin Kuranyi, Andreas Hinkel oder Aliaksandr Hleb. Im Gegenzug erhalte der Verein eine Summe, die sich am Marktwert des Fußballers orientiere. Die Stuttgarter könnten damit in kurzer Zeit zwischen fünf und 15 Mill. ? einnehmen.

Der VfB würde daraufhin verzinste Leasingraten an den Besitzer der Transferrechte überweisen, um die "Leiharbeitskraft" weiter einsetzen zu können. Wechsele der Spieler innerhalb der Laufzeit des Vertrages den Verein, fließe die Ablösesumme an den VfB, abzüglich einer Vorfälligkeitsentschädigung und der ausstehenden Leasingraten.

Der Finanzdirektor der Deutschen Fußball-Liga (DFL), Christian Müller, habe das Vorhaben als nicht unrealistisch bewertet. "Wie die Clubs sich Kapital beschaffen, bleibt ihnen überlassen, so lange es nicht gegen unsere Lizenzierungsbestimmungen verstößt", wird Müller von der Zeitung zitiert. "Ich kenne die Details noch nicht, aber wir werden es in den nächsten Tagen prüfen."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%