Transit nach Kaliningrad war besonders kritisch
Streitfragen zwischen Russland und EU beigelegt

Die letzten strittigen Fragen vor der kommenden EU-Erweiterung zwischen Russland und der Europäischen Union sind geklärt. Russland und die Kommission der Europäischen Union haben sich zu Spitzengesprächen getroffen und sind zu einem Ergebnis gekommen.

HB MOSKAU. am Donnerstag in Moskau geklärt. Die Außenminister Russlands und der EU wollten das Protokoll mit den Regelungen am 27. April in Luxemburg unterzeichnen, sagte der russische Wirtschaftsminister German Gref. Einzelheiten sollten nach einem Treffen von Kommissionspräsident Romano Prodi mit Präsident Wladimir Putin am Donnerstagnachmittag mitgeteilt werden.

"Ich bin zufrieden, dass wir selbst in einer so kniffeligen Frage wie dem Transit nach Kaliningrad Einigkeit erzielt haben", sagte der EU-Handelskommissar Pascal Lamy. Die russische Ostsee-Exklave, das frühere Nordostpreußen um Königsberg, wird nach der Erweiterung am 1. Mai von EU-Staaten umgeben sein.

Bis zu dem Gipfeltreffen zwischen der EU und Russland am 20. Mai sei auch mit einem Kompromiss um den geplanten russischen Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO zu rechnen, erklärte Lamy. Die EU fordert, dass Moskau den stark subventionierten Inlandspreis für Gas auf Weltmarktniveau anhebt. Russland will auf diesen Wettbewerbsvorteil seiner Industrie nicht verzichten.

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