Trasse in Schanghai als "Test" für längere Überlandverbindung
Fischer macht keine Finanzzusage für Transrapid in China

Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) hat bei seinem Besuch in Peking keine Zusagen für die Finanzierung des Transrapid-Projektes im chinesischen Schanghai gemacht.

afp PEKING. Bei einem Treffen mit Chinas Ministerpräsident Zhu Rongji sei nicht über dieses Thema gesprochen worden, sagte ein Sprecher Fischers am Mittwoch im ostchinesischen Hangzhou. Die Politiker hätten sich aber versichert, dass der Bau der Magnetbahn für beide Seiten von Vorteil wäre. Der Sprecher betonte weiter, sollte die 35 Kilometer lange Strecke von der Innenstadt bis zum Flughafen von Schanghai gebaut werden, sei dies ein "Test" für das ehrgeizigere Projekt einer Verbindung zwischen der Hauptstadt Peking und der Hafenstadt über 1 300 Kilometer.

Nach Presseberichten sollen die Verhandlungen zwischen dem deutschen Transrapid-Konsortium und der chinesischen Regierung bis Freitag abgeschlossen werden. Der Transrapid soll das Zentrum von Schanghai mit dem neuen Flughafen der ostchinesischen Hafenmetropole in Pudong verbinden. Dadurch würde sich die Fahrzeit auf der Strecke von einer Stunde auf sieben Minuten reduzieren. Die Magnetschwebebahn kann eine Höchstgeschwindigkeit von 505 Stundenkilometern erreichen.

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