Treffen in Seoul
Neue Ministerrunde zwischen Süd- und Nordkorea

Nach monatelanger Unterbrechung wollen Süd- und Nordkorea an diesem Samstag eine neue Gesprächsrunde auf Ministerebene über die Verbesserung ihrer Beziehungen aufnehmen.

dpa SEOUL. Südkorea will während der viertägigen Gespräche in Seoul vor allem über die Normalisierung des Dialogs und eine Reihe bereits vereinbarter Vorhaben für die Zusammenarbeit im Wirtschaftsbereich sowie in humanitären Fragen verhandeln.

Die Gesprächspunkte würden nach Ankunft der Nordkoreaner zwischen den Delegationen besprochen, sagte am Freitag ein Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul. Der südkoreanische Delegationsleiter wird Vereinigungsminister Hong Soon Young sein. Nordkorea wird von Kim Ryong Song, einem "Kabinettsrat", vertreten. Als mögliche Themen nannte die Regierung in Seoul den bereits begonnenen Wiederaufbau einer Schienenstrecke über die Grenze hinweg, die Umsetzung verschiedener Wirtschaftsabkommen und neue Zusammenführungen getrennt lebender Familien. Nach den Terroranschlägen in den USA regte Südkoreas Präsident Kim Dae Jung auch eine gemeinsame Erklärung zur Verurteilung des Terrorismus an.

Die bisher letzte Runde der Ministergespräche nach dem historischen Nord-Süd-Gipfeltreffen im Juni 2000 hatte im Dezember stattgefunden. Danach sagte Nordkorea die für März geplante Fortsetzung aus Verärgerung über eine härtere Gangart der USA ab. In der vergangenen Woche machte Pjöngjang überraschend ein Angebot zur Wiedereröffnung der Gespräche.

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