Treffen mit Barak geplant
Robinson-Sondierungen in Israel beginnen mit Eklat

dpa JERUSALEM. Die Sondierungen der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Mary Robinson in Israel haben am Donnerstag mit einem diplomatischen Eklat begonnen. Weil Robinson sich weigerte, auch mit den rechtsgerichteten Oppositionsführer Ariel Scharon und den Bürgermeister von Jerusalem Ehud Olmert zu sprechen, sagte das Außenministerium ein von Robinson gewünschtes Gespräch mit Außenminister Schlomo Ben-Ami und Regional-Minister Schimon Peres kurzfristig ab.

Robinson werde jedoch unter anderem Ministerpräsident Ehud Barak und Justizminister Jossi Beilin treffen, berichtete der israelische Rundfunk.

Robinson war am Mittwochabend in Israel eingetroffen, um im Auftrag der UN-Menschenrechtskommission die Hintergründe der jüngsten Unruhen und mögliche Menschenrechtsverletzungen durch die israelische Armee in den Palästinenser-Gebieten in Erfahrung zu bringen. Sie wird außerdem Vertreter des höchsten Gerichts und der Armee treffen.

Am Freitag will sie ihre Sondierungen in den Palästinenser- Gebieten fortsetzen. Palästinensische Politiker hatten mit einem Boykott Robinsons gedroht, falls sie auf Drängen Israels auch mit Scharon zusammentreffe.

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