Treffen mit dem Finanzstaatssekretär
Dresdner Bank: Kein Druck auf Telekom

Der heftig in die Kritik geratene Telekom-Chef Ron Sommer kann offenbar auf die Unterstützung der zum Allianz-Konzern gehörenden Dresdner Bank zählen.

Reuters FRANKFURT. "Die Dresdner Bank übt keinen Druck auf die Deutsche Telekom aus, was eine mögliche Ablösung von Vorstandschef Ron Sommer angeht", sagte ein Dresdner-Bank-Sprecher am Montag auf Anfrage.

Der im Telekom-Aufsichtsrat sitzende ehemalige Dresdner-Chef Bernhard Walter bestätigte, er habe sich auf Einladung des Bundesfinanzministeriums am vergangenen Mittwoch mit Finanzstaatssekretär Manfred Overhaus getroffen.

"Dabei ging es aber nicht um Interna aus dem Aufsichtsrat der Telekom oder die Bewertung von Telekom-Immobilien", sagte Walter. Es habe sich vielmehr um ein Routinetreffen - mit allerdings vertraulichen Gesprächsinhalten - mit dem größten Anteilseigner der Telekom gehandelt. Die "Berliner Zeitung" hatte am Montag berichtet, Walter übe für die Hausbank der Telekom Druck auf die Regierung als größtem Anteilseigner des Unternehmens aus.

Angesichts des Kursverfalls der T-Aktie hat es wiederholt Gerüchte über eine mögliche Entlassung Sommers gegeben. Die Papiere waren von einem Höchststand von knapp 105 Euro im März 2000 in der vergangenen Woche auf ein Allzeittief von 8,14 Euro gefallen. Am Montag notierten die Papiere in einem schwächeren Gesamtmarkt mit knapp 0,2 Prozent im Plus bei rund 10,80 Euro.

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