Treffen mit UN-Sicherheitsrat
Kabila lässt Parteienaktivitäten in Kongo wieder zu

Wenige Stunden vor dem Treffen mit einer UN-Delegation am Freitag hat der kongolesische Präsident Joseph Kabila die Aktivitäten aller Parteien in dem zentralafrikanischen Konfliktland wieder zugelassen.

dpa NAIROBI/KINSHASA. Wie Kabila über den staatlichen Rundfunk verkünden ließ, sollen die rund 450 politischen Vereinigungen, die seit dem Sturz Mobutu Sese Sekos vor vier Jahren zwar existieren, jedoch nicht aktiv sein durften, wieder frei agieren können.

In der angolanischen Hauptstadt Luanda wollte Kabila am Vormittag mit der 12-köpfigen Mission des UN-Sicherheitsrates zusammentreffen, die sich auf ihrer zehntägigen Reise über den Stand des Kongo- Friedensprozesses informiert. Dort wollte sie auch Kabilas Alliierter, der angolanische Präsident Eduardo dos Santos, empfangen.

An diesem Samstag wird die UN-Mission unter dem französischen Botschafter Jean-David Levitte Gespräche mit Kabilas restlichen Verbündeten führen. In dem zweieinhalb Jahre währenden Konflikt stehen Angola, Simbabwe und Namibia auf Seiten der kongolesischen Regierung. Uganda und Ruanda unterstützen die Kongo-Rebellen, die rund die Hälfte des Landes kontrollieren.

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