Treffen mit Vertretern der EU-Kartellbehörden
EU-Kommission untersucht Kosten für Benutzung fremder Handy-Netze

dpa BRÜSSEL. Die EU-Kommission nimmt die Kosten für das so genannte Roaming bei Handys ins Visier. Der Kommission liegen Beschwerden über angeblich zu hohe Kosten vor, wenn Handy-Besitzer ein anderes Mobilfunknetz als das ihres Betreibers benutzen - beispielsweise im Ausland. Zur Klärung dieser Frage will die Kommission an diesem Freitag mit Vertretern der EU-Kartellbehörden in Brüssel zusammenkommen, teilte der Sprecher von EU- Wettbewerbskommissar Mario Monti am Mittwoch in Brüssel mit.

Die EU-Wettbewerbshüter vermuten in Europa überhöhte Preise, da der Wettbewerb in vielen Ländern wegen einer begrenzten Zahl von Anbietern nur eingeschränkt funktioniere. Mehrere Anbieter versicherten aber der Kommission, diese Situation werde sich auch wegen technischer Entwicklungen ändern.

Der Sprecher nannte keine Namen von Ländern oder Anbietern. Die Kommission hatte zu Beginn des Jahres rund 200 Fragenbögen an nationale Wettbewerbsbehörden und Mobilfunkbetreiber versandt. Sie hatte damals berichtet, dass die Preisunterschiede bei internationalen Anrufen mit und ohne Roaming zum gleichen Ziel in der EU zu Jahresbeginn bis zu 500 % betragen.

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