Treffen zwischen Merz und Stoiber
Kein Untersuchungsausschuss zu Fischer und Trittin

Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat einen Zeitungsbericht, nach dem die Union einen Untersuchungsausschuss zur Vergangenheit der Minister Joschka Fischer und Jürgen Trittin in Erwägung zieht, als "frei erfunden" zurückgewiesen.

ap MÜNCHEN. Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat einen Zeitungsbericht, nach dem die Union einen Untersuchungsausschuss zur Vergangenheit der Minister Joschka Fischer und Jürgen Trittin in Erwägung zieht, als "frei erfunden" zurückgewiesen. "Stoiber würde von einem solchen Ausschuss abraten", sagte ein Sprecher der Münchner Staatskanzlei.

Die "Bild am Sonntag" hatte zuvor berichtet, Stoiber habe am Samstag mit Unionsfraktionschef Friedrich Merz über einen Untersuchungsausschuss gesprochen. "Das war mit keinem Wort Thema bei dem Gespräch", sagte der Sprecher Stoibers. Das Treffen mit Merz sei "eins von vielen Informationsgesprächen" gewesen, die Stoiber am Rande der Münchner Konferenz zur Sicherheitspolitik geführt habe. Es habe sich dabei nicht, wie von der "Bild am Sonntag" dargestellt, um einen "geheimen Strategiegipfel" gehandelt. Das Gespräch sei ohne Vereinbarungen oder konkrete Ergebnisse geblieben.

Auch ein Sprecher der Bundestagsfraktion wies die Darstellung, es habe sich um ein Geheimtreffen gehandelt, als "blanken Unfug" zurück. Er betonte, dass Merz die Parteivorsitzende Angela Merkel vorher und nachher über das Gespräch informiert habe.



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