Treffsicherer Nowitzki
Mavericks-Gala beim zweiten Playoff-Sieg

Die Dallas Mavericks mit ihrem erneut überragenden deutschen Nationalspieler Dirk Nowitzki haben im zweiten Playoff- Heimduell der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) eindrucksvoll ihre Titelambitionen untermauert.

dpa DALLAS. Drei Tage nach dem 101:94-Auftaktsieg setzten sich die Texaner am Mittwoch (Ortszeit) vor 20 084 Zuschauern im American Airlines Center gegen die Minnesota Timberwolves 122:110 durch. Den Mavericks fehlt in der Serie "best of five" noch ein Sieg zum Einzug in die 2. Playoff-Runde. Der dritte Vergleich findet am Sonntag in Minnesota statt. Auch die Detroit Pistons gewannen beim 96:91 über die Toronto Raptors ihr zweites Heimspiel. Im dritten Duell am Samstag haben die Kanadier Heimrecht.

Die "Big Three" Dirk Nowitzki (31 Punkte/15 Rebounds), Michael Finley (28/8) und Steve Nash (17/17 Assists) haben die Mavericks einmal mehr auf Siegkurs gebracht. Das "German Wunderkind", das vom Publikum in Anspielung auf die Wahl zum "wertvollsten Spieler" mehrfach mit "M-V-P!"-Rufen bedacht worden war, blieb bei der Gala- Vorstellung seines Teams sogar noch einen Punkt über seiner Treffer- Ausbeute aus dem ersten Spiel. "Vor allem in der zweiten Halbzeit präsentierten wir uns als Super-Team. In dieser Verfassung können wir sicher jeden schlagen", meinte der gebürtige Würzburger, der vier seiner fünf Drei-Punkte-Würfe im Korb versenkte.

Zur Halbzeit hatten die Gäste mit ihrem diesmal hervorstechenden Superstar Kevin Garnett, der ebenso wie Nowitzki 31 Punkte verbuchte, nur 59:63 in Rückstand gelegen. Dann aber zogen die Mavericks alle Register ihres Könnens. Mit einem 19:7-Zwischenspurt im dritten Viertel sorgten sie für die Vorentscheidung. Als erfolgreiche Korbjäger erwiesen sich dabei auch Nick van Exel (17), Raef LaFrentz (14) und Eduardo Najera (13). "Sie haben mehr gute Werfer als jedes andere Team. Wenn die Mavericks werfen, droht allerhöchste Gefahr. Die Serie jetzt noch zu drehen, wird sehr, sehr schwierig", sagte Gäste-Trainer Flip Saunders schon beinahe resignierend.

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