Treibhauseffekt
Bush möchte Verschiebung der Bonner Klimakonferenz um zwei Monate

dpa DEN HAAG. Der neue amerikanische Präsident George W. Bush hat um eine Verschiebung der für Mai in Bonn geplanten UN - Klimakonferenz um zwei Monate gebeten. Wie der niederländische Umweltminister Jan Pronk am Mittwoch mitteilte, benötige die neue US- Administration mehr Zeit zur Vorbereitung. Pronk, der die ergebnislos verlaufende Klimakonferenz im November in Den Haag gleitet hatte, ist auch Vorsitzender beim Bonner Treffen.

Der Minister müsse sich noch mit den anderen Ländern beraten, erläuterte ein Sprecher in Den Haag. Pronk sei aber erfreut gewesen über die Anfrage aus dem Weißen Haus. Sie deute möglicherweise auf verstärktes US-Interesse an einer Regelung des Klimaproblems hin. Bisher galten die USA als größter Sünder beim Ausstoß von Treibhausgasen. Vor allem an ihrer abweisenden Haltung scheiterte die Vereinbarung schärferer Vorhaben zur Verminderung des Treibhausgas- Ausstoßes, wie sie von europäischen Ländern gefordert worden waren.

Siehe auch: "Der Charme der Kohlendioxid-Zertifikate"

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