Treibhauseffekt / Klimaschutz
Zehn Prominente bitten Bush um Überdenken seiner Haltung zu Kyoto

afp WASHINGTON. In einer seltenen Allianz haben zehn Prominente aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Show-Business an US-Präsident George W. Bush appelliert, seine Abkehr vom Klimaschutz-Protokoll von Kyoto noch einmal zu überdenken. "Keine andere Herausforderung ist größer als die drohende Veränderung des Weltklimas", betonen die Prominenten, darunter der frühere US-Präsident Jimmy Carter und der ehemalige sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow, in einem vom US-Magazin "Time" (Montagausgabe) veröffentlichten Schreiben an das Weiße Haus. Darin wird Bush ferner aufgefordert, "unverzüglich" einen Plan zur Verringerung der von den USA verursachten Treibhausgase auszuarbeiten.

Zu den Unterzeichnern des an Bush adressierten Briefs gehören unter anderem der amerikanische Astronaut John Glenn, der Genom-Forscher und Chef von Celera Genomics, Craig Venter, die Wissenschaftlerin Jane Goodall, der Star-Journalist Walter Cronkite, der Schauspieler Harrison Ford sowie der britische Physiker Stephen Hawking. Laut einer "Time"-Umfrage halten drei Viertel aller US-Bürger die Klimaerwärmung für ein ernsthaftes Problem. 67 % der Befragten gaben an, Bush solle einen Aktionsplan hierzu vorlegen.

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