Trend geht zur hausgemachten DVD
Selbstgebranntes mit Tattoo

Videocassette ade: Nachdem das Brennen von CD zum Massensport geworden ist, zeichnet sich nun auch ein Trend zur selbst gebrannten DVD ab. Mit der wachsenden Beliebtheit von DVD-Playern und DVD-Recordern steigt auch das Interesse an Lösungen, mit denen eigene DVDs kreiert und gestaltet werden können.

HB DÜSSELDORF. Kopierfreunde werden fündig auf der Cebit: Das kalifornische Unternehmen Pinnacle Systems präsentiert nach der Übernahme des DVD-Spezialisten VOB einige Hard- und Software-Produkte für die Nachbearbeitung von Videomaterial. Der Schwerpunkt liegt bei Lösungen, die Spezialeffekte und nachträgliches Einfügen von Grafiken und Titeln ermöglichen. In Hannover werden nach Herstellerangaben zwei Lösungen vorgestellt, die DVD und CD "reibungslos erstellen" lassen.

Gewachsene Bedeutung kommt dem Thema auch zu wegen des Zusammenwachsens von Fernsehen und PC-Anwendungen. PC dienen immer häufiger auch als Fernseher und werden als digitale "Video-Recorder" eingesetzt. Von einer TV-Tuner-Lösung wird nicht mehr nur erwartet, dass man sich damit Sendungen anschauen kann - der Anwender möchte diese auch aufnehmen, die Werbung herausschneiden und letztlich zur dauerhaften Archivierung auf seine eigenen DVD brennen.

Pinnacle Systems stellt zur Cebit ebenfalls einen PC/TV-Tuner vor, der den neuen USB2-Standard unterstützt und so schnelle Übertragungsraten ermöglicht. Auch die optische Erscheinung der selbst gebrannten Silberlinge ist schon Gegenstand von Optimierungen. Noch fehlt den Selbstgebrannten meist der professionelle Touch. Anstatt als blanke Datenträger in schlichten Boxen zu liegen, lieblos beschriftet mit Faserstift, gibt es Alternativen: Yamaha hat einen CD-Brenner entwickelt, der die CD mit Lasertechnik praktisch "tätowiert". Das neue Gerät bebildert die Oberseite der CD mit individuell gestalteten "Brandzeichen". So kann der Benutzer Cover-Abbildungen, Logos, Datum und Inhaltsverzeichnis oder eine Codierung aufbringen. Selbst gebrannte CD werden durch das Einbrennen von unveränderbaren Sicherheitsinformationen sogar fälschungssicher.

Mit der Safe-Burn-Technologie hat der japanische Hersteller ein weiteres Sicherheitselement geschaffen. Das Phänomen der "verbrannten CD-Rohlinge" im Falle einer Unterbrechung des Datenflusses vom Rechner zum Recorder soll so vermieden werden. Der Laser merkt sich die zuletzt beschriebene Position und setzt dort wieder an, sobald erneut Daten geliefert werden.

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