Trend zu Ketten
Fitnessbranche zeigt gute Kondition

Die Fitnessbranche zeigt auch in der Konjunkturflaute ihre gute Kondition. Im vergangenen Jahr steigerten die Fitness-Studios in Deutschland ihren Umsatz um mehr als elf Prozent auf über drei Milliarden Euro. Seit 1990 konnte die Branche ihren Umsatz annähernd vervierfachen, wie der Deutsche Sportstudio Verband am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte.

wiwo ap DÜSSELDORF. Insgesamt trainieren nach Angaben des Verbandes in Deutschland inzwischen rund 4,5 Millionen Mitglieder in 6.500 Fitness-Studios. Dabei gehe der Trend immer stärker zu Fitnessketten wie Fitness Company, Kieser Training oder Future Sport, die auch 2001 überdurchschnittlich wuchsen.

Ein Ende des Wachstums ist für die Fitness-Branche nach Ansicht von Branchenkenner noch lange nicht in Sicht. Schließlich sind etwa in den USA 11,7 Prozent der Gesamtbevölkerung Clubmitglieder, eine Zahl von der die deutschen Studio-Betreiber nur träumen können. Für die Zukunft erwartet die Branche eine stärkere Spezialisierung der Studios: sei es als Frauenstudios, Gesundheits- und Reha-Einrichtungen oder High Quality-Angebote. Immer wichtiger werde außerdem neben dem eigentlichen Training der Trend zu Wellness und Entspannung mit großen Saunabereichen, Wasseranlagen und Ruhezonen.

Auch fitnessbegeisterte Senioren sollen der Branche zusätzliche Wachstumsimpulse geben. Allerdings suchen die Fitness-Studios noch händeringend nach einer klangvollen Bezeichnung für die Altersgruppe der über 50-jährigen. Im Moment liegt gut im Rennen: "Best Age" (Das beste Alter). "Wenn ich Seniorensport anbiete, kommt doch keiner", bekannte ein Studiobetreiber.

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