Trend zu roten und trockenen Weinen
2002er Jahrgang unter der Lupe

Der Trend zu roten und trockenen Weinen ist in Deutschland ungebrochen. Bei der diesjährigen Bundesweinprämierung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) würden 15 Prozent mehr Rotweine vorgestellt als 2003.

HB HEILBRONN. Ihr Anteil an allen getesteten Weinen stieg nach Angaben der DLG auf 34 Prozent. "Ein Ende des Rotwein-Trends ist noch nicht absehbar", sagte der Projektleiter Stephan Schöller zu Beginn der Weinprüfungen in Heilbronn in einem dpa-Gespräch. Klassische rote Rebsorten wie etwa der Spätburgunder bekämen inzwischen zunehmend Konkurrenz von "jungen" Züchtungen, beispielsweise Dornfelder und Regent.

Im baden-württembergischen Heilbronn testen in dieser Woche 52 Prüfer mehr als 3 900 Weine und Sekte. Rund 650 Betriebe aus allen deutschen Anbaugebieten haben ihre Produkte zu dem Qualitätstest geschickt. Die Preisträger werden Mitte März in Mainz geehrt. Nach Angaben der DLG ist dies der einzige bundesweite Wettbewerb, der ausschließlich deutschen Weinen vorbehalten ist.

Auch trockene Weine sind nach den Worten von Schöller weiter auf dem Vormarsch: Ihr Anteil stieg im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf rund die Hälfte aller getesteten Weine. "Aber auch die Halbtrockenen haben ihr treues Publikum", sagte der DLG-Experte. Bei der Bundesweinprämierung werden in diesem Jahr überwiegend Flaschen aus dem Jahrgang 2002 geprüft (81 Prozent). Der Ausnahmejahrgang 2003 kommt erst im kommenden Jahr auf den Tisch.

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