Trend zur Konsolidierung und Globalisierung
Europay und Mastercard wollen fusionieren

Die Kreditkarten-Anbieter MasterCard International und Europay International (Eurocard) wollen zu einem der weltweit größten Anbietern von Zahlungssystemen fusionieren.

Reuters MÜNCHEN. Die Aufsichtsräte der Unternehmen hätten einer Zusammenlegung von MasterCard und Europay zu einer weltweit operierenden Aktiengesellschaft zugestimmt, teilte die im belgischen Waterloo ansässige Europay am Mittwoch in München mit. MasterCard und Europay kooperieren schon seit geraumer Zeit und betreiben zusammen die Kreditkarten-Marke Maestro. "Die Integration ist die logische Konsequenz eines weltweiten Trends zur Konsolidierung und Globalisierung, besonders in der Zahlungsindustrie", sagte Europay-Chef Peter Hoch.

Für die Fusion soll MasterCard International den Angaben zufolge zu einer privaten Aktiengesellschaft wie Europay umgewandelt werden. Die ehemaligen Anteilseigner von MasterCard und die Aktionäre von Europay würden dann gemeinsam Aktionäre der fusionierten Gesellschaft. Vorstandschef den neuen Unternehmens soll der bisherige MasterCard-Chef Robert Selander werden. Dem Konzept müssen nun noch die Unternehmensspitzen sowie die Anteilseigner zustimmen.

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