Trendumfrage
Dax etwas höher erwartet

Mit etwas höheren Kursen im Dax rechnen Händler am Freitag. Die Bandbreite der Schätzungen liegt zwischen 6 080 und 6 230 Punkten.

vwd/dpa-afx FRANKFURT. Mit etwas höheren Kursen im Dax rechnen Händler am Freitag. Einer vorbörslichen Umfrage unter acht Marktteilnehmern zufolge steht der Dax zum Handelsschluss um rund 25 Punkte höher bei 6 148 Punkten nach 6 123 Zählern zum Handelsschluss am Donnerstag. Dabei gehen fünf der Befragten von steigenden und drei von fallenden Notierungen aus. Die Bandbreite der Schätzungen liegt zwischen 6 080 und 6 230 Punkten.

Der Leitindex Dax pendelte im vorbörslichen Handel gegen 8.30 Uhr bei 6 106 Punkten. Am Donnerstag war das Blue-Chip-Barometer nach einem schwachen Beginn durchgestartet und zum Schluss um 1,36 % auf 6 123,26 Punkte geklettert. Vor allem die Dax-Schwergewichte zogen den Index nach oben.

Im Interesse der Anleger könnten am Freitag die Papiere der MAN AG stehen. Der Maschinenbauer lädt in München seine Aktionäre zur Hauptversammlung.

Offiziell wird am Freitag der US-Mobilfunker VoiceStream in die Deutsche Telekom eingegliedert. Durch die Übernahme wird das ehemalige Staatsunternehmen erstmals mehrheitlich in Privatbesitz übergehen - der Anteil des Bundes sinkt von 60 % auf 45 %.

Unterdessen kündigte VoiceStream-Chefmanager John Stanton an, in der zweiten Jahreshälfte den Sprung in die Gewinnzone zu erwarten. Dem Münchner Magazin "Focus" sagte er: "Wir werden im laufenden Jahr 300 Mill. $ Verlust einfahren, etwa die Hälfte davon im ersten Quartal. Hält das Wachstumstempo an, schreiben wir in der zweiten Jahreshälfte schwarze Zahlen."

Volkswagen zeigte am Morgen starkem Willen. Finanzvorstand Bruno Adelt sagte, der Autobauer wolle seinen Umsatz in den nächsten zehn Jahren verdoppeln. Dies sei aus eigenem Wachstum ohne Zukäufe möglich, sagte er. Im Jahr 2000 hatte der Wolfsburger Konzern einen Umsatzrekord von 167,3 Mrd. DM erzielt. Bei einer durchschnittlichen Rate von 7 % pro Jahr käme VW bis 2011 auf rund 340 Mrd. DM oder rund 170 Mrd. Euro.

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