Trennung von Patienten-Blut in zelluläre Bestandteile und Plasma
Plasmaselekt enwickelt neues Trenngerät

adx TETEROW. Die Plasmaselekt AG aus Teterow in Mecklenburg-Vorpommern rechnet sich mit einer neu entwickelten Maschine zur Trennung von Blutbestandteilen große Chancen auf dem internationalen Medizinmarkt aus.

Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, sei es gelungen, ein einzigartiges Plasmatrenngerät zu entwickeln. Ein neuartiges Separationssystem wurde patentiert. In Kürze werde die CE-Zertifizierung der Maschine erwartet. Dann könne die Serienproduktion beginnen, hieß es.

Das neuartige Gerät kann Blut von Patienten in seine zellulären Bestandteile und Plasma trennen und den Plasmafluss durch so genannte Adsorber leiten. In den Adsorbern werden mit Hilfe eines ebenfalls neuen Blutreinigungsverfahrens schädliche Substanzen aus dem Plasma entfernt.

Mehr Sicherheit für die Patienten

Ein Disk-Separator ermögliche die schonende und effektive Trennung von Zellen und Plasma. Das verbesserte Trennprinzip mache die Behandlung deutlich kostengünstiger, hieß es. Das Blutreinigungsverfahren bedeute für Patienten mehr Sicherheit.

Das Biotechnologie-Unternehmen Plasmaselekt wurde 1998 gegründet. Die Firma gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern auf dem Gebiet der "extrakorporalen Plasmatherapie".

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