Trennung von Rover soll keine weiteren Belastungen bringen
BMW steigert Umsatz und Ertrag im ersten Halbjahr kräftig

Der BMW-Konzern profitiert von der Abspaltung der britischen Tochtergesellschaft Rover. >>Kommentar: BMW weist Daimler in die Schranken

zel DÜSSELDORF. Der BMW-Konzern profitiert von der Abspaltung der britischen Tochtergesellschaft Rover. Wie das Automobilunternehmen gestern mitteilte, sind Umsatz und Ertrag in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres deutlich gestiegen.

Nach BMW-Angaben kletterte der Umsatz um 15,1 % auf 18,8 Mrd. Euro, der Konzernüberschuss stieg um 67 % auf 319 Mill. Euro. Weil durch die Abspaltung von Rover in der zweiten Jahreshälfte keine Verluste der britischen Tochter mehr übernommen werden müssen, gibt sich der Autohersteller optimistisch für den Rest des Jahres. "Der 1999 erwirtschaftete Überschuss von 663 Mill. Euro wird im Geschäftsjahr 2000 deutlich übertroffen", hieß es dazu in der Münchener BMW-Zentrale.

Die Aktionäre müssen sich nach BMW-Darstellung keine Sorgen machen, dass durch die Trennung von Rover weitere Belastungen auf das Unternehmen zukommen. Ein Konzernsprecher sagte, die Rückstellungen aus dem vergangenen Jahr von mehr als 3 Mrd. Euro würden ausreichen, um alle Folgekosten abzudecken. Die endgültige Schlussrechnung über die Belastungen aus dem britischen Engagement von BMW sollen im Herbst vorgelegt werden. Die deutschen Finanzmärkte reagierten ausgesprochen positiv auf die BMW-Zahlen.

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