Trennung wäre teuer
Sammer: "Keine Angst um meinen Job"

Borussia Dortmund hat seit sieben Spieltagen kein Bundesligaspiel mehr gewonnen. Besondere Schmach: Die Pleite im Derby gegen Schalke. Dennoch wähnt sich Matthias Sammer fest im Sattel.

HB DORTMUND. "Ich weiß, dass in einer solchen Situation schnell ein Trainerstuhl wackelt. Aber ich habe keine akute Angst um meinen Job", sagte der Coach des kriselnden Revierclubs am Montag. Medienberichte über erste Gespräche der BVB - Vereinsführung mit vermeintlichen Nachfolgern hält er für unglaubwürdig. "Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu unserem Präsidenten. Wenn der mit anderen Kandidaten verhandeln würde, wüsste ich davon", meinte Sammer.

Nach sieben Meisterschaftsspielen ohne Sieg steht der ehemalige Weltklasse-Profi in der Kritik. Mit der 0:1-Niederlage im Derby am Freitag gegen Schalke nahm der Druck zu. Selbst Udo Lattek rückt mittlerweile von seinem ehemaligen Assistenten ab, mit dem er dem BVB im Jahr 2000 zum Klassenverbleib verhalf. "Da man die Mannschaft nicht auswechseln kann, muss man sich vielleicht vom Trainer trennen. Ich sehe keinen Ansatz zur Besserung", sagte der ehemalige BVB-Coach im Deutschen Sportfernsehen (DSF).

Die Spekulationen über eine Trainersuche hatte BVB-Manager Manager Michael Meier im Anschluss an die Partie gegen Schalke zurückgewiesen. Zumindest aus wirtschaftlicher Sicht scheint eine Trennung von Sammer derzeit unwahrscheinlich: Eine vorzeitige Auflösung des bis 2006 datierten Vertrages würde den finanziell angeschlagenen Dortmundern dem Vernehmen nach rund acht Millionen Euro kosten.

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