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Trichet: Hoher Ölpreis könnte Wachstum dämpfen - EZB 'sehr wachsam'

Der hohe Ölpreis könnte nach Einschätzung von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet den Aufschwung in der Eurozone belasten. Der Ölpreis verursache hohe Unsicherheit und könne sich dämpfend auf das Wirtschaftswachstum auswirken, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Brüssel. Gleichwohl sei die Wirtschaft heute weniger anfällig für steigende Ölpreise als früher. Die EZB bleibe aber sehr wachsam.

dpa-afx BRÜSSEL. Der hohe Ölpreis könnte nach Einschätzung von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet den Aufschwung in der Eurozone belasten. Der Ölpreis verursache hohe Unsicherheit und könne sich dämpfend auf das Wirtschaftswachstum auswirken, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Brüssel. Gleichwohl sei die Wirtschaft heute weniger anfällig für steigende Ölpreise als früher. Die EZB bleibe aber sehr wachsam.

Trotz der hohen Ölpreise hält die Konjunkturerholung im Euroraum nach den Worten Trichets an. Auch die Preisaussichten blieben mittelfristig im Einklang mit den EZB-Zielen. Allerdings dürfte die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2004 über der Zielmarke von 2,0 Prozent liegen, bis zu der laut EZB-Definition Preisstabilität herrscht. 2005 dürfte die Rate wieder unter dieser Marke fallen.

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