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Trinkaus & Burkhardt: Sixt Reduzieren statt Halten

adx DÜSSELDORF. Das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt hat die Aktie des Pullacher Autovermieters Sixt von Halten auf Reduzieren zurückgestuft. Trotz der überzeugenden Leistung im August rechnet Analyst Burkhard Sawazki damit, dass nach Bekanntgabe der Halbjahresbilanz die Aktie "sicher wieder Richtung Süden" auf ein Niveau von 22 Euro fallen wird. "Die Zahlen haben enttäuscht, da Sixt es wieder einmal nicht geschafft hat, die eigenen Prognosen zu erreichen", sagte der Experte. So seien die Integrationskosten, die das Unternehmen für die im Februar übernommene britische United Kenning Rental Group angeführt hatte, keineswegs unvorhersehbar gewesen.

Auch die Umsatzzahlen seien geringfügig hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Doch sei der Umsatz bei einem Autovermieter eine nicht so aussagekräftige Größe, da der Wert durch den Kauf von Fahrzeugen oft verzehrt werde. Das Vermietungsgeschäft stehe weiter unter Wettbewerbsdruck, so dass die Preise nicht in dem Maße angehoben werden konnten, wie die Kosten gestiegen seien. Das Kerngeschäft von Sixt, der Verkauf von Fahrzeugen, leide aus Sicht des Unternehmens nach wie vor an dem überlasteten Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland. Zwar verbuchte Sixt Erfolge im Leasing-Geschäft, doch sei dieser Geschäftsbereich im Konzern weniger bedeutend. Die EPS-Schätzungen liegen für das laufende Geschäftsjahr bei 0,92 Euro und für 2001 bei 1,18 Euro.

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