Trittbrettfahrer
Beratung im Laden, Kauf im Netz

Bei rund 26 Prozent aller Internetkäufe sehen sich Kunden einer Studie der Uni Köln zufolge zunächst im Laden um, bevor sie dann elektronisch woanders einkaufen.

WiWo/AP KÖLN. Das müsse aus Sicht des stationären Handels bedenklich stimmen, schreibt Christian Dach, Autor der Studie. Besonders problematisch sei, dass sich in 8,6 Prozent der Fälle Trittbrettfahrer im Laden von einem Verkäufer sogar beraten ließen, bevor sie dann den erkundeten Artikel elektronisch bei irgendeinem Anbieter bestellten.

Dagegen gaben rund 30 Prozent der Befragten an, sich im Internet zu informieren, bevor sie in den Laden gehen. 10,7 Prozent kauften dann auch bei dem Händler, der die Information ins Netz gestellt hatte.

Umgekehrt informierten sich ebenfalls rund 30 Prozent der Online-Käufer vorher im Laden. Allerdings erfolgten nur 2,6 Prozent aller Einkäufe per Internet dann auch bei dem Geschäft, das vorher die Information geboten hatte. Dach rät den Händlern deshalb, sich nicht allein auf einen Vertriebskanal zu beschränken.

Weitere Ergebnisse der Studie:



  • 4,3 Prozent der Einkäufe im Ladengeschäft ging ein Kaufabbruch im Internet voraus. Dem stehen 4,8 Prozent der Einkäufe im Internet gegenüber, bei denen vorher ein Kauf im stationären Handel abgebrochen wurde. Der Vergleich deute an, dass Kaufabbrüche im Internet offenbar seltener aufträten als allgemein angenommen, erläuterte Dach.





  • Keinerlei Interesse zeigte die Mehrheit der befragten Nutzer an dem Geschäftsmodell, Ware per Internet zu bestellen, sie aber dann selbst im Laden abzuholen.



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