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Trittin: Handel mit CO2-Rechten startet pünktlich

Der Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten kann nach Angaben des Bundesumweltministeriums pünktlich zum 1. Januar starten. Die Deutsche Emissionshandelsstelle habe an alle teilnehmenden Unternehmen Emissionsberechtigungen verteilt, sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne).

dpa BERLIN. Der Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten kann nach Angaben des Bundesumweltministeriums pünktlich zum 1. Januar starten. Die Deutsche Emissionshandelsstelle habe an alle teilnehmenden Unternehmen Emissionsberechtigungen verteilt, sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne).

Nach EU-Vorgaben dürfen deutsche Unternehmen 2005 maximal 495 Mill. Tonnen Kohlendioxid (CO2) ausstoßen. Am Handel mit den Verschmutzungsrechten nehmen 1 200 Unternehmen der Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie teil.

Bei einem angenommenen Wert eines Zertifikats von fünf Euro zu Beginn des Emissionshandels habe der Bund insgesamt Berechtigungen im Wert von mehr als sieben Mrd. Euro kostenlos verteilt. Jedes Unternehmen wisse nun genau, über wie viel Emissionsberechtigungen es bis 2007 verfügen könne, sagte Trittin. Damit sei ein marktwirtschaftliches Instrument der Umweltpolitik geschaffen worden, das sich auch in der Praxis bewähren werde.

Produziert ein Unternehmen weniger CO2 als ihm per Zertifikat erlaubt ist, kann es diese Rechte verkaufen. Firmen, die ihre Verschmutzungsgrenzen überschreiten, können diese Zertifikate kaufen. So könnten von den Prognosen abweichende Emissionen innerhalb der für die deutsche Wirtschaft festgesetzten Grenzwerte ausgeglichen werden. Bis 2007 liege dieser bei 1 485 Mill. Tonnen CO2.

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