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Trittin plant Fluglärmabgabe - Mehrkosten dürften Passagiere zahlen

Fluggäste müssen eventuell im kommenden Jahr eine Lärmabgabe zahlen, da Bundesumweltminister Jürgen Trittin ein neues "Fluglärmgesetz" mit schärferen Grenzwerten plane. "Die Kosten für den Schallschutz werden die Fluggesellschaften auf die Tickets umlegen.

dpa-afx BERLIN. Fluggäste müssen eventuell im kommenden Jahr eine Lärmabgabe zahlen, da Bundesumweltminister Jürgen Trittin ein neues "Fluglärmgesetz" mit schärferen Grenzwerten plane. "Die Kosten für den Schallschutz werden die Fluggesellschaften auf die Tickets umlegen. Die Belastung wird aber bei maximal zwei Euro pro Passagier liegen", sagte Ministeriumssprecher Thomas Hagbeck der "Welt" (Freitagausgabe). Nach Angaben der Zeitung könnte die Belastung auch vier Euro betragen, da die Flughäfen mit einer Milliarde Euro Mehrkosten und so mit der doppelten Summe wie Trittin rechneten.

In Frankfurt soll es dem Blatt zufolge bereits Gespräche mit der Lufthansa gegeben haben, die Kosten auf die Passagiere abzuwälzen. "Wir gehen fest davon aus, dass die zusätzlichen Kosten für die Flughäfen im Endeffekt auf den Endverbraucher umgelegt werden", sagte Klaus Busch, Sprecher der Fraport AG , der "Welt". Das Umweltministerium dürfe den Luftverkehr nicht "restriktiv" benachteiligen, fügte er hinzu.

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