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Trittin will Vorteile für Flug- und Schiffsverkehr abbauen

Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) will den Flug- und Schiffsverkehr künftig in die weltweite Strategie zum Abbau der Treibhausgase einbeziehen. Das kündigte der Minister im Bundestag in einer Regierungserklärung zur Klimaschutz- Politik und zum Kyoto-Protokoll an.

dpa BERLIN. Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) will den Flug- und Schiffsverkehr künftig in die weltweite Strategie zum Abbau der Treibhausgase einbeziehen. Das kündigte der Minister im Bundestag in einer Regierungserklärung zur Klimaschutz- Politik und zum Kyoto-Protokoll an.

Weitere Schritte sollen auch bei Wärmedämmung und Energieeinsparung in Häusern folgen. "Wir brauchen eine globale Energiewende", sagte Trittin. Der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien werde dabei eine Schlüsselrolle einnehmen. Für die Fortschreibung der Klimaschutzvereinbarungen auf der Kyoto-Nachfolgekonferenz ab Montag in Argentinien komme es darauf an, nach Russland auch die USA in die Pflicht zu nehmen. "Der größte Verursacher von Treibhausgas- Emissionen muss seiner Verantwortung ... gerecht werden."

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion, Klaus Lippold, forderte die Bundesregierung auf, auch die Schwellenländer in die Klimaschutz-Verpflichtungen einzubeziehen. Teilnehmen müsse vor allem China mit seinem Riesen-Energiehunger. "Das können wir nicht laufen lassen", so Lippold. Zugleich verlangte er, den CO2- Emissionshandel weltweit auszudehnen.

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