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«Troika wider Willen»: Rupps analysiert Brandt, Schmidt und WehnerDPA-Datum: 2004-07-19 15:40:23

Berlin (dpa) - Die drei großen Sozialdemokraten vergangener Tage stehen im Mittelpunkt von Martin Rupps' neuer Analyse «Troika wider Willen. Wie Brandt, Wehner und Schmidt die Republik regierten». Mit seiner großen gemeinsamen Politik schrieb das Trio Geschichte; persönlich waren sich die drei dagegen fremd. Rupps nimmt das angespannte Verhältnis zwischen Brandt, Wehner und Schmidt unter die Lupe und hinterfragt dabei vor allem auf die menschliche Seite der Konflikte.

Berlin (dpa) - Die drei großen Sozialdemokraten vergangener Tage stehen im Mittelpunkt von Martin Rupps' neuer Analyse «Troika wider Willen. Wie Brandt, Wehner und Schmidt die Republik regierten». Mit seiner großen gemeinsamen Politik schrieb das Trio Geschichte; persönlich waren sich die drei dagegen fremd. Rupps nimmt das angespannte Verhältnis zwischen Brandt, Wehner und Schmidt unter die Lupe und hinterfragt dabei vor allem auf die menschliche Seite der Konflikte.

Er weist jeder Säule dieser Troika ihre eigene Verantwortung zu: Neben Schmidt, dem energischen Regierungschef, treten Wehner als Zuchtmeister und Brandt als Integrationsfigur der Partei auf. Durch dieses bewusste Betonen der persönlichen Aspekte kratzt der mit einer Arbeit über Helmut Schmidt promovierte Politikwissenschaftler Rupps an der Grenze zu Charakterklischees, schafft aber dennoch eine spannende und nicht alltägliche Studie.

Martin Rupps

Troika wider Willen - wie Brandt, Wehner und Schmidt die Republik regierten

Propyläen Verlag, Berlin

338 S., Euro 24,00

Isbn 3-549-07197-3

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