Trotz der schwierigeren Konjunkturlage
Escada hält an Jahresprognosen fest

Deutschlands führender Damenmode-Konzern Escada hält trotz der schwierigeren Konjunkturlage in den USA und Japan an seinen Jahresprognosen fest.

dpa-afx MÜNCHEN. In diesen für das Unternehmen wichtigen Absatzmärkten werde es 2001 sehr schwer, sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Ley am Dienstag auf der Hauptversammlung in München. Escada sei aber gut gerüstet und halte an seinen ehrgeizigen Zielen für das Geschäftsjahr 2000/2001 (31. Oktober) fest. Der Konzern plant ein Umsatzwachstum von etwa 13 % auf gut 1,8 Mrd. DM und ein überproportionales Ergebnisplus.

Escada werde versuchen, der Konjunkturflaute zu trotzen, sagte Finanzvorstand Georg Kellinghusen. Angesichts der Eintrübung sei aber noch unklar, inwieweit das US-Geschäft im zweiten Halbjahr hinter dem des Vorjahres zurückbleiben werde. Kellinghusen schloss nicht aus, dass im Halbjahresbericht die Hochrechnungen entsprechend überarbeitet werden müssen. Es sei abzuwarten, ob die negative Stimmung auch auf Europa übergreife, sagte er.

Umsatz um knapp zehn Prozent gestiegen

Im Geschäftsjahr 1999/2000 war der Escada-Umsatz um knapp zehn Prozent auf 1,6 Mrd. DM gestiegen. Der Jahresüberschuss sank wegen Sonderbelastungen auf Grund des Konzernumbaus von 48,9 auf 3,9 Mill. DM. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) legte aber um 22,3 % auf 85,1 Mill. DM (43,5 Mill. Euro) zu. Auf der Bilanz-Pressekonferenz Anfang März war für 2000/2001 ein weiterer Anstieg auf 121 Mill. DM angekündigt worden. Für den Jahresüberschuss wurden 52 Mill. DM prognostiziert.

Aktionäre der Escada AG (Aschheim bei München) erhalten für das abgelaufene Geschäftsjahr eine unveränderte Dividende von acht DM je Stammaktie und neun DM je Vorzugsaktie. Die Hauptversammlung stimmte einem Aktiensplitt im Verhältnis 1:5 sowie einem Programm zum Rückkauf eigener Aktien von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zu.

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