Trotz des schwachen Marktes im Inland
Air France steigert Quartalsgewinn

Die französische Fluggesellschaft Air France hat trotz eines Pilotenstreiks den Quartalsgewinn vor Steuern deutlich gesteigert. Per Ende September sei der Quartalsertrag vor Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28,4 Prozent auf 113 Millionen Euro gestiegen, sagte Air France-Chef Jean-Cyril Spinetta am Montag in Paris.

HB/dpa PARIS. Dabei seien Belastungen von 55 Millionen Euro durch einen viertägigen Streik der Piloten bereits eingerechnet. Die Schwäche auf dem Inlandsmarkt habe Air France durch die Erholung auf den Langstrecken und im Frachtgeschäft ausglichen. Die Partnerschaft mit der italienischen Alitalia will Air France durch eine Kapitalverflechtung vertiefen.

Der Nettoertrag von Air France sank Spinetta zufolge auf Grund höherer Steuerbelastungen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2002/2003 (31. März) um 35,2 Prozent auf 57 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren keine Steuern aufzubringen. Der Umsatz kletterte um 0,9 Prozent auf 3,24 Milliarden Euro. Im ersten Geschäftshalbjahr ging der Reingewinn um 23,7 Prozent auf 216 Millionen Euro zurück, der Umsatz verringerte sich um 0,5 Prozent auf 6,55 Milliarden Euro.

Die Verwaltungsräte von Air France und Alitalia stimmten am Montag Überkreuz-Kapitalbeteiligungen in Höhe von je zwei Prozent zu. Dieser Schritt, mit dem beide Fluggesellschaften den Willen zum Aufbau einer dauerhaften Verbindung unterstreichen wollen, soll Ende Januar 2003 abgeschlossen sein. Beide Airlines arbeiten in der Allianz SkyTeam mit der Delta Airlines aus den USA, der tschechischen CSA sowie Aeromexico und der Korean Air zusammen. Für Air France ist im Frühjahr kommenden Jahres ein weiterer entscheidender Schritt zur Privatisierung geplant.

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