Trotz Dopingverwarnung
US-Turner Hamm darf zu Olympia

Die US-Turner dürfen endgültig mit dem Mannschafts-Olympiazweiten Morgan Hamm zu den Sommerspielen nach Peking reisen.

Der Turn-Weltverband FIG entschied am Dienstag nach eingehenden Beratungen, keinen Einspruch gegen die Entscheidung des Nationalen Olympischen Komitees Usoc und des US-Turnverbandes einzulegen, den 25-Jährigen für Olympia zu nominieren. Für den positiv auf den Entzündungshemmer Triamcinolon getesteten Hamm wird es die dritte Olympia-Teilnahme sein.

Der Zwillingsbruder von Mehrkampf-Olympiasieger Paul Hamm war durch eine Kontrolle während der nationalen Meisterschaften am 24. Mai überführt worden. Die US-Anti-Doping-Agentur Usada verwarnte ihn nach dem Bekanntwerden des positiven Tests Anfang Juli und strich alle Ergebnisse, die er seitdem erzielt hatte. Eine Sperre für den Ersttäter blieb jedoch aus. Diesem Beschluss folgte nun die FIG. Anwesende bei den Beratungen der FIG waren auch je zwei Vertreter des US-Verbandes und der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada).

Die Einnahme von Triamcinolon ist mit einer Sondergenehmigung erlaubt. Diese hatte Hamm vor dem Wettkampfbeginn nicht eingereicht, obwohl ein ärztliches Attest vorlag.

© SID

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