Trotz Friedensbemühungen
Sieben Tote bei Anschlag in Israel

Ungeachtet der US-Bemühungen um eine Waffenruhe im Nahen Osten hat ein Angehöriger der radikalen Gruppe Islamischer Dschihad am Mittwoch in Israel einen Selbstmordanschlag verübt. Nach Angaben der Behörden wurden dabei in einem Bus sieben Menschen getötet und mindestens 27 Menschen verletzt.

Reuters JERUSALEM. Zu dem Anschlag bekannte sich die Gruppe Dschihad (Heiliger Krieg). Die Palästinenser-Regierung verurteilte die Tat. Informationsminister Jassir Abed Rabbo sagte, er sei dennoch überzeugt, dass bis zum Wochenende ein Waffenstillstand erreicht werden könne.

Bei dem Selbstmordanschlag auf den mit Arbeitern einer Kooperative und Soldaten besetzten Bus im Norden Israels riss der Attentäter sieben Menschen, darunter vier Soldaten, in den Tod. Die Fahrgäste, Soldaten und arabische Israelis, waren auf dem Weg von Tel Aviv nach Nazareth. Fernsehbilder zeigten, dass die Mitte des Busses am stärksten zerstört war. Der Dschihad nannte in einer Fax-Mitteilung den 20-jährigen Rafat Abu Djak aus der Stadt Dschenin im Westjordanland als Attentäter. Er habe Vergeltung für die israelischen Angriffe auf Dschihad-Führer und im Flüchtlingslager Dschenin geübt.

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