Trotz gesteigertem Absatz
Melitta mit Umsatz-Minus

Der Mindener Kaffeeröster und Haushaltswarenhersteller Melitta will trotz Umsatzeinbußen im vergangenen Jahr die Kaffeepreise stabil halten.

dpa MINDEN. Zwar habe die Unternehmensgruppe beim Absatz um drei Prozent zugelegt, sagte der persönlich haftende Gesellschafter Stephan Bentz am Mittwoch in Minden. Der Umsatz sei jedoch wegen gesunkener Preise vor allem bei Kaffee um fünf Prozent auf 1,10 Milliarden Euro zurückgegangen. Zum Ergebnis machte er keine Angaben.

Unter Druck sei der Konzern unter anderem durch den Trend zu Instant-Kaffeeprodukten und durch niedrige Kaffeepreise auf dem Weltmarkt geraten. Auch die schwache Entwicklung der brasilianischen Währung habe zur Umsatzminderung beigetragen.

Als Reaktion auf den schwierigen Markt habe das Unternehmen die Kräfte konzentriert und neue Produkte auf den Markt gebracht. In Australien wurde die Landesvertriebsgesellschaft geschlossen. Auch die Anstrengungen in Marketing und Werbung wurden verstärkt.

Mittlerweile würden bis zu 80 Millionen Euro pro Jahr ins Marketing gesteckt, sagte Bentz. Die Zahl der Mitarbeiter wurde um 170 auf 3827 weltweit reduziert. Preiserhöhungen seien in absehbarer Zeit jedoch nicht geplant.

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