Trotz Handy-Schwäche
Winter AG hält an Prognosen fest

Die schwache Nachfrage nach Chipkarten für Mobiltelefone hat dem Chipkartenhersteller Winter AG im ersten Quartal nach eigenen Angaben einen Umsatz- und Gewinnrückgang beschert. Der Umsatz fiel auf 10,25 (Vorjahr: 11,51) Mill. Euro, der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) schrumpfte um fast zwei Drittel auf 0,48 (1,29) Mill. Euro, wie Winter am Freitag in Olching bei München mitteilte.

rtr OLCHING. Die Aktie brach um 13 % ein und notierte am Freitagmittag mit 10,79 Euro nur noch knapp über dem Jahrestief von 10,30 Euro. An den Mitte März abgegebenen Prognosen für 2001 halte Winter aber fest, sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Auftragslage für das laufende Jahr habe sich mit einem konstanten Orderbestand von 9,3 Mill. Euro Ende des ersten Quartals positiv dargestellt, teilte Winter weiter mit. Daher gehe das Unternehmen weiter davon aus, 2001 einen Umsatz von 68,8 Mill. Euro, einen Ebit von 4,25 Mill. Euro und einen Überschuss von 2,2 Mill. Euro erreichen zu können, sagte die Sprecherin. Im ersten Quartal lag das Ergebnis nach Steuern bei 0,39 (0,66) Mill. Euro. Dabei sei Winter durch Investitionen in das Geschäftsfeld IT-Sicherheit von 250 000 Euro belastet worden, hieß es.

Das Unternehmen bekräftigte die Absicht, im Verlauf dieses Jahres seine Marktposition durch Übernahmen oder Kooperationen weiter auszubauen. Das Signaturgesetz, das die "elektronische Unterschrift" erlaubt, und die daraus resultierende Nachfrage nach Sicherheitszentren (Trust Center) böten Potenzial.

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