Trotz Herabstufung durch Merrill Lynch
VW-Aktie vor Hauptversammlung verstärkt im Anlegerinteresse

Zwei Tage vor der Hauptversammlung ist die Aktie des Wolfsburger Automobilherstellers Volkswagen wieder stärker in das Interesse der Anleger gerückt, obwohl die Investmentbank Merrill Lynch den Automobilsektor auf "neutral" herabgestuft hat.

dpa-afx FRANKFURT. Bis zum Nachmittag stieg der Titel um 1,75 % und kostete 59,36 Euro. Zur gleichen Zeit - bis 14.10 Uhr - stand der Dax gut behauptet bei 6 186,52 Punkten.

Es gebe zur Zeit nicht "die" Meldung schlechthin, erklärte Peter A. Worel, der Wertpapiere für die Bayerische Landesbank analysiert. Es sei denkbar, dass einige Anleger vor der Hauptversammlung Aktien kaufen, um die Dividende ausgezahlt zu bekommen. Zwar würden im Vorfeld des Aktionärstreffens seitens einiger Fonds Forderungen laut, nicht wie geplant 10 % eigener Stammaktien sondern Vorzüge zurückzukaufen. Die Fonds würden nämlich darauf spekulieren, dass die Vorzugsscheine in Stammaktien umgewandelt werden. Für Volkswagen mache es aber keinen Sinn, Vorzugsaktien zurückzukaufen, denn das sei keine Akquisitionswährung, so Worel.

Er glaube nicht, dass VW auf der Hauptversammlung die Umwandlung der Vorzugsscheine in Stämme bekannt geben werde, denn dann würden im Vorfeld die Stämme, die im Dax notiert sind, nicht so gut laufen. Denkbar sei aber, dass die VW-Aktie nach wie vor von den guten Absatzzahlen des US-amerikanischen Marktes profitiere, schätzte der Marktexperte.

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