Trotz hoher Verluste
SchmidtBank rät bei GeneScan Europe zum Kauf

Die Schmidtbank hat die Aktien der Biotech-Holding GeneScan erneut zum Kauf empfohlen, da der größer gewordene Verlust des Geschäftsjahres 2000 hauptsächlich aus vorgezogenen Einmalaufwendungen herrührten.

dpa/afx NÜRNBERG. Die Schmidtbank hat die Aktien der Biotech-Holding GeneScan erneut zum Kauf empfohlen, da der größer gewordene Verlust des Geschäftsjahres 2000 hauptsächlich aus vorgezogenen Einmalaufwendungen herrührten. In einer am Dienstag in Nürnberg veröffentlichten Studie kürzte die Analystin Daniela Barth jedoch ihr Kursziel allerings auf "maximal 45 Euro". Die SchmidtBank hatte den Börsengang des Unternehmens im vergangenen Jahr betreut.

Mit einem Fehlbetrag von 8,7 Mill. Euro habe GeneScan nach vorläufigen Zahlen seine eigene Prognose um 40 % verfehlt. Als Ursache nannte die Analystin Einmalaufwendungen wie die Zertifizierung nach ISO 9001 und die Installation von SAP-Software in allen 13 Tochtergesellschaften. Hinzu seien vorsorgliche Rückstellungen im Wert von 500 000 Euro gekommen.

"Das Risiko wegen Patentverletzungen auf Schadensersatz oder Unterlassung verklagt zu werden, ist bei Biotechnologiefirmen sehr hoch", stellte die Expertin in der Studie fest. Daher die Rücklage für mögliche Lizenzgebühren. Hintergrund ist die Nutzung von Enzymen und Geräten von HoffmannRoche sowie Perkinelmer zur Durchführung der Polymerase-Kettenreaktion. Eine ausführliche Einschätzung kündigte Barth nach der Präsentation des Jahresabschlusses am 30. März an.

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