Trotz Internet-Baisse / Geplante Fusion abgesagt
Knorr Capital Partner AG optimistisch

Die Münchener Beteiligungs- und Beratungsgesellschaft Knorr Capital Partner AG hält trotz des Einbruchs am Neuen Markt an ihren Prognosen für das laufende Jahr fest.

Reuters MÜNCHEN. Die Münchener Beteiligungs- und Beratungsgesellschaft Knorr Capital Partner AG (KCP) hält trotz des Einbruchs am Neuen Markt an ihren Prognosen für das laufende Jahr fest. KCP rechne weiter mit einem Umsatz von "deutlich über 50 Mill. Euro" und einem Ergebnis vor Zinsen uns Steuern (Ebit) von knapp 24 Mill. Euro, teilte Knorr am Dienstag in München mit. Internet-Unternehmen seien im Portfolio kaum vertreten, nur wenige Engagements seien an Börsen notiert. Einen außergewöhnlichen Abschreibungsbedarf sieht Knorr Capital nicht. In den ersten neun Monaten 2000 hat die Gesellschaft nach eigenen Angaben ein Ergebnis von 19,7 Mill. Euro erzielt.

E-Business-Unternehmen machten 18 % im Portfolio aus, Softwareunternehmen und IT-Dienstleister 25 %, schlüsselte Knorr auf. Die Bereiche Gesundheit und Biotechnologie hätten 12 % Anteil, Kommunikation und Infrastruktur 27 %, in Medien- und Unterhaltungsfirmen steckten 7 % des angelegten Kapitals.

Die im S-Max notierten Aktien von Knorr legten am Dienstag knapp 9 % auf 20,97 Euro zu. In der vergangenen Woche hatte Knorr die geplante Fusion mit der Frankfurter Value Management & Research AG (VMR) vorläufig abgesagt.

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