Trotz Preissenkung
Telekom verzichtet auf UMTS in Frankreich

Trotz einer drastischen Verbilligung der UMTS-Lizenzen will die Deutsche Telekom nicht in Frankreich einsteigen.

ap PARIS/BONN. Das Unternehmen werde nur dort aktiv, wo es eine eigene Kundenbasis im Mobilfunk habe, sagte Telekom-Sprecher Hans Ehnert am Mittwoch in Bonn. Deshalb hätten die geänderten Linzenzbedingungen in Frankreich keine neue Situation geschaffen.

Die Pariser Regierung wollte ursprünglich 4,95 Mrd. Euro (9,7 Mrd. DM) für jede der vier UMTS-Lizenzen kassieren, blieb dann jedoch auf zwei Lizenzen sitzen. Wirtschafts- und Finanzminister Laurent Fabius erklärte daraufhin am Dienstagabend, als "Eintrittskarte" seien künftig nur noch 619 Mill. Euro fällig. Später müsse ein gewisser Prozentsatz vom Umsatz an den Fiskus abgeführt werden.

Bislang haben nur France Télécom (Orange) und die Vivendi-Tochter SFR eine Lizenz für die dritte Mobilfunkgeneration in Frankreich erworben.

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