Trotz Qualifikation
Phelps lässt 200 Meter sausen

US-Superstar Michael Phelps wird bei den olympischen Schwimm-Wettkämpfen in Athen nur über fünf Einzelstrecken an den Start gehen. Dennoch kann der 19-jährige sieben Goldmedaillien gewinnen.

HB LONG BEACH. Phelps erklärte am Abschlusstag der US-Trials im kalifornischen Long Beach seinen Verzicht auf die 200 m Rücken. Diesen Wettbewerb hatte Phelps gegen den Weltrekord schwimmenden Aaron Peirsol verloren.

Trotz seines Verzichts bleibt Phelps die Chance, wenigstens auch sieben Goldmedaillen in der griechischen Hauptstadt zu gewinnen, wie es seinem Landsmann Mark Spitz 1972 in München gelungen war. Ein Sportartikelhersteller hat für die Einstellung des Jahrhundertrekords eine Prämie von einer Million Dollar ausgelobt.

Phelps, der sich bei den Trials als erster Schwimmer weltweit für sechs olympische Einzeltstarts qualifiziert hatte, wird über 100 m und 200 m Schmetterling, 200 m Freistil sowie 200 m und 400 m Lagen um die Medaillen wetteifern. Außerdem wird der vierfache Weltmeister in beiden Freistil-Staffeln und möglicherweise auch in der Lagen-Staffel zum Einsatz kommen. Letzteres entscheidet sich erst während der Spiele.

Die achtmalige Staffel-Olympiasiegerin Jenny Thompson und Larsen Jensen beendeten als letzte Gewinner die in einem temporären Freiluftbecken ausgetragenen Wettbewerbe. Thompson siegte über 50 m Freistil in 25,02 Sekunden vor Kara Lynn Joyce (25,11). Die 31- jährige Kalifornierin erlebt in Athen ihre vierten Olympischen Spiele. Der 18-jährige Jensen verbesserte bei seinem Erfolg über 1500 m Freistil in 14:56,71 Minuten den Landesrekord. Eric Vendt wurde Zweiter in 15:11,96 Minuten.

Die US-Schwimmer scheinen für die Spiele bestens präpariert zu sein. Insgesamt stellten sie sechs Welterkorde auf: Phelps über 200m Lagen, Peirsol über 200m Rücken, Brendan Hansen über 100 und 200m Brust, Ian Crocker über 100 m Schmetterling und Amanda Beard über 200m Brust.

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