Trotz schlechter Zahlen
WGZ-Bank sieht DePfa als Outperformer

adx DÜSSELDORF. Die Düsseldorfer WGZ-Bank bewertet die Aktien der DePfa-Bank trotz der "enttäuschenden" Neun-Monats-Zahlen weiterhin als "Outperformer". So resultiere das schwache Ergebnis aus der Beseitigung von "Altlasten" im Zusammenhang mit dem geplanten Konzernumbau, teilte Analyst Viktor Heese am Donnerstag mit. Langfristig sei das DePfa-Umbaukonzept positiv zu beurteilen, während kurzfristig "kursbelastende Irritationen" anhalten könnten, so lange die Trennungsmodalitäten offen seien.

Die vorgesehene Trennung des Instituts in eine Staatsfinanzierungs- und eine Immobilienbank werde die Staatsfinanzierungsbank von Restriktionen des HGB befreien. Damit werde sich die Eigenkapitalrentabilität auf mindestens 30 % erhöhen. Auch die Immobilienbank sollte künftig margenorientierter arbeiten, kommentierte Heese. Im Zuge der Steuerreform können zudem ab 2002 stille Reserven realisiert werden. Für das laufende Jahr schätzt Heese einen Gewinnrückgang auf 6,50 Euro je Aktie nach 7,68 Euro im Jahr 1999. Für 2001 prognostiziert er 8,20 Euro je Anteilsschein.

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