Trotz stabiler Zulassungszahlen
Merck Finck & Co: Keine Verbesserung auf dem Automarkt

dpa-afx FRANKFURT. Die Investmentbank Merck Finck & Co sieht 2000 trotz der stabilen Zulassungszahlen der ersten acht Monate im Verhältnis zu 1999 keine Besserung auf dem schwachen Automarkt in Europa. Die zurückhaltende Stimmung auf dem deutschen Markt sei unter anderem auf die hohen Benzinpreise zurückzuführen, erklärten die Analysten in einer am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Studie.

Besonders die Gerüchte um eine Erhöhung der Ölpreise auf 50 USD pro Barrel werden den Markt nach Ansicht der Analysten weiter schwächen. Außerdem sorgten hohe Lagerbestände an hochwertigen Gebrauchtwagen für die schwache Performance. Während in der Regel etwa eine Mill. Gebrauchtwagen auf dem Markt seien, drückten im Augenblick etwa 1,5 Mill. verfügbare Modelle auf den Gebrauchtwagen-Preis und auf die Verkaufsraten bei Neuwagen.

Die trotzdem relativ gute Performance bei Zulassungszahlen in Europa von VW sei hauptsächlich auf die Marken VW (+ 5,3 %), Seat (+ 2,8 %) und Skoda (+ 33,3 %) zurückzuführen, während Audi einen Einbruch von 11,1 % hinnehmen musste. Auch BMW konnte durch Erfolge seiner 3er Serie und dem Sportwagen X5 eine Steigerung seines westeuropäischen Marktanteils auf 3,3 % verzeichnen, obwohl die 5er und die 7er Serie sich leicht rückläufig zeigten. Fiat profitierte vom Wachstum auf dem italienischen Markt, was zu einer Steigerung bei der Zulassung um 12 % führte. href="http://www.DaimlerChrysler.de" target="_blank"> DaimlerChrysler entwickelte sich bei der Zulassung zwischen Juli und August mit einem Sprung von minus 1,4 % auf 17,1% besonders positiv. Durch diese Steigerung und den anhaltenden Erfolg des Kleinwagens Smart sowie der scheinbar ersten positiven Entwicklung bei der Marke Chrysler im vergangenen Monat, konnte DaimlerChrysler seinen Marktanteil von 6,4 % auf 7,5 % im August erhöhen.

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