Trotz Verlust: Texas Instruments übertrifft Analystenprognose

Trotz Verlust
Texas Instruments übertrifft Analystenprognose

Der US-Chiphersteller Texas Instruments hat im vierten Quartal trotz roter Zahlen die Erwartungen von Analysten übertroffen.

Reuters/vwd DALLAS. Der US-Chiphersteller Texas Instruments (TI) hat im vierten Quartal trotz roter Zahlen die Erwartungen von Analysten übertroffen. Der Pro-Forma-Verlust habe im vierten Quartal 105 Millionen Dollar oder sechs Cent je Aktie betragen, verglichen mit einem Gewinn von 549 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, teilte der weltgrößte Hersteller von Mikrochips für Handys am Montag nach US-Börsenschluss mit.

Von Thomson Financial/First Call befragte Analysten hatten im Mittel mit einem Quartalsverlust von neun Cent je Aktie gerechnet. Für das laufende Quartal erwarte TI in etwa die Gewinnschwelle zu erreichen. Die Umsätze würden voraussichtlich auf dem Niveau des vierten Quartals liegen.

Die Umsätze bei TI waren angesichts der anhaltend schwachen Nachfrage den Konzernangaben zufolge im vierten Quartal auf 1,79 Milliarden Dollar von im Vorjahr 3,03 Milliarden Dollar zurückgegangen.

TI will im ersten Quartal 2002 beim Ergebnis auf Pro-forma-Basis wieder den Break-even erreichen. Wie der Konzern bei der Vorlage seiner Zahlen für das vierte Quartal mitteilte, wird der Umsatz sich voraussichtlich auf dem gleichen Niveau bewegen wie im Oktober bis Dezember 2001. Analysten gehen im Mittel davon aus, dass Texas Instruments für das Auftaktquartal 2002 einen Verlust von 0,06 US-Dollar je Aktie auf Basis eines Umsatzes von 1,72 Milliarden US-Dollar erwirtschaften wird.

Dennoch sieht die Gesellschaft wieder Anzeichen für eine Aufwärtsbewegung: Im vierten Quartal habe die Sparte Halbleiter wieder einen Anstieg bei den Erlösen verbucht, hieß es.

Die Aktien von Texas Instruments stiegen im nachbörslichen Instinet-Handel auf 29,50 Dollar, nachdem sie zuvor an der Wall Street mit 28,40 Dollar aus dem Handel gingen.

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