Trotz verschäfter Landebedingungen
Kollision zweier Maschinen am Zürcher Flughafen knapp verhindert

Auf dem Züricher Flughafen sind eine Maschine der Fluggesellschaft Crossair und ein portugiesischer Airbus am Samstag nur knapp einem Zusammenstoß entgangen.

afp BERN. Der Airbus von Air Portugal schnitt dem Schweizerischen Saab 2000 auf der Startbahn 28 den Weg ab, wie der Leiter des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU), Jean Overney, am Sonntag mitteilte. Der portugiesische Airbus überquerte die Startbahn in Richtung der Startbahn 16. Der Pilot der Crossair-Maschine konnte sein Flugzeug jedoch noch rechtzeitig abbremsen.

Während der Kontrollturm den Schweizern die Starterlaubnis erteilt habe, sei den Portugiesen verboten worden, zur Startbahn 16 zu fahren, zitiert die Schweizer Zeitung "Sonntags Blick" den Sprecher der Crossair, Andreas Schwander. Die Crossair-Maschine war mit 20 Passagieren an Bord auf dem Weg nach München.

Als Konsequenz aus dem Flugzeugabsturz des "Jumbolino" vor einer Woche hatten die Behörden erst am Freitag die Landebedingungen für die umstrittene Piste 28 des Flughafens Zürich-Kloten verschärft und sie am Samstag wieder eröffnet. Bei dem Absturz am vergangenen Wochenende waren 24 Menschen ums Leben gekommen.

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