Trotzdem Investitionen geplant
Greiffenberger in die roten Zahlen gerutscht

Das Maschinenbau-Unternehmen Greiffenberger hat angesichts der Investitionszurückhaltung vieler Kunden 2002 einen Verlust von 0,5 Millionen Euro erlitten. Dies teilte die Greiffenberger AG (Marktredwitz) am Donnerstag mit. Deshalb soll den Aktionären für 2002 keine Dividende gezahlt werden.

HB/dpa MÜNCHEN. 2001 hatte Greiffenberger bereits einen Rückgang beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen um rund 30 Prozent auf 7,3 Mill. Euro verzeichnet. Im laufenden Jahr erwartet der Maschinenbauer wieder Gewinne.

Auch die Umsätze sanken im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent auf 130,5 Mill. Euro. Nach dramatischen Auftragseinbrüchen von mehr als einem Viertel im ersten Halbjahr 2002 fiel der Rückgang bei den Bestellungen im Gesamtjahr mit 12 Prozent auf knapp 120 Mill. Euro einigermaßen glimpflich aus. Dies sei jedoch noch nicht als Anzeichen einer konjunkturellen Besserung zu werten, teilte das Unternehmen mit.

Einen strikten Sparkurs will Greiffenberger nur einschlagen, wenn sich die Konjunkturaussichten nochmals drastisch verschlechtern. "Wir führen unbeirrt unsere geplanten großen Investitionen und Vorhaben zur Produktionserweiterung fort, da wir für einen späteren Konjunkturaufschwung gerüstet sein wollen", sagte Hauptaktionär und Alleinvorstand Heinz Greiffenberger. Bei unveränderter Konjunkturlage und weiterhin erfolgreicher Neukundengewinnung werde im aktuellen Geschäftsjahr wieder ein "ordentlicher Gewinn" erreicht.

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