Trotzdem stärker im Plus
Bechstein verkauft weniger Klaviere

Die Vorliebe der Kunden für teure Klaviere läßt den Klavierbauer Bechstein optimistisch in die Zukunft blicken.

dpa BERLIN. Trotz geringerer Verkaufszahlen hat das Berliner Unternehmen den Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr steigern können. Vorstandschef Karl Schulze begründete dies am Montag vor allem mit dem Trend zu Instrumenten der oberen Preisklasse.

Beim Umsatz legte Bechstein um knapp 6 Prozent auf 20,8 Millionen Euro zu, beim Gewinn um etwa 8 Prozent auf 1,35 Millionen Euro. Die Dividende soll mit 0,40 Euro unverändert bleiben.

In diesem Jahr erwartet das Berliner Traditionsunternehmen ähnliche Zahlen. Das erste Quartal sei "sehr gut angelaufen", sagte Schulze. Für 2003, wenn die C. Bechstein Pianofortefabrik 150- jähriges Firmenjubiläum feiert, strebt der Vorstand "ein zweistelliges Wachstum" an. Mit 5,30 Euro notierte die Bechstein- Aktie am Montag fast unverändert. Im vergangenen Jahr verkaufte Bechstein weltweit 3841 Klaviere und Flügel, 135 weniger als im Jahr zuvor. 2001 lieferte Bechstein nur noch knapp ein Drittel der Instrumente ins Ausland. Im Jahr zuvor waren es noch 37,1 Prozent.

Die Beschäftigtenzahl stieg im vergangenen Jahr auf durchschnittlich 227 Mitarbeiter. Dies waren 22 mehr als im Jahresdurchschnitt 2000. Größere Neueinstellungen sind nach Schulzes Angaben nicht geplant.

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