Truppen von Milizführer gegen Übergangsregierung
25 Tote bei heftigen Kämpfen in Somalias Hauptstadt

Schon vergangene Woche waren im selben Bezirk der somalischen Hauptstadt acht Menschen bei Kämpfen getötet worden.

WiWo/ap MOGADISCHU. Bei Kämpfen zwischen somalischen Regierungstruppen und Anhängern eines von Äthiopien unterstützten Milizführers sind am Dienstag zumindest 25 Menschen ums Leben gekommen, 50 wurden verwundet. Das berichtete das Medina Krankenhaus in Mogadischu. Schon vergangene Woche waren im selben Bezirk der somalischen Hauptstadt acht Menschen bei Kämpfen getötet worden. Der somalische Informationsminister Abdurahman Ibbi beschuldigte Äthiopien, den Angriff organisiert zu haben.

Yalahow gehört einem Bündnis von Milizführern, dem Somalischen Rat für Versöhnung und Wiederaufbau (SRRC) an, der Unterstützung aus Äthiopien erhält. Vergangene Woche waren Yalahows Truppen in das Haus des Innenministers eingedrungen, der unverletzt blieb. In den späten 70er Jahren führten Äthiopien und Somalia einen Krieg um die hauptsächlich von Somaliern besiedelte Region Ogaden im Südosten Äthiopiens. Seit 1991 hat Somalia eine weitgehend machtlose Zentralregierung, in einigen Teilen des Landes haben separatistische Regionalregierungen die Kontrolle übernommen.

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