Tschechien sollte eigentlich WM 2003 ausrichten
Eine schwere Geburt

Die Vorbereitungen für die Eishockey-WM 2004 waren für den tschechischen Eishockey-Verband mit vielen Problemen verbunden, die sich vor allem um den Bau des neuen Prager Eishockey-Tempels "Sazka"-Arena rankten. Die Geschichte eines Hürdenlaufs.

PRAG. "Die Freude über den Zuschlag für die Ausrichtung der WM wird in den nächsten Tagen schnell von harter Arbeit abgelöst werden," sagte der Vorsitzende des tschechischen Eishockey-Verbandes, Karel Gut, vor vier Jahren, nur wenige Stunden nachdem der Internationale Eishockeyverband IIHF in Sankt Petersburg Tschechien die Titelkämpfe 2003 zugesprochen hatte. Damals ahnte Gut wohl noch nicht, mit welchen Problemen sich die Organisatoren in den folgenden Jahren würden auseinandersetzen müssen. Die vier Jahre Vorbereitung wurden durch viele Veränderungen, Wendungen und Schwierigkeiten gekennzeichnet: Der Termin verschob sich um ein Jahr, die Standorte und Investoren wechselten. Auch die Planungen für die neue Spielhalle und insbesondere den Preis ließen sich nicht halten. Der ursprüngliche Vorschlag, den die Vertreter des tschechischen Eishockey-Verbandes in St. Petersburg vorlegen wollten, sah vor, dass in Prag in der schon bestehenden Halle des Prager Teams Sparta gespielt wird, dazu in der nordmährischen Stadt Ostrau (Ostrava) und im westböhmischen Pilsen (Pilzen). Doch kurz vor Toreschluss hatte Gut ein Angebot eines finnischen Unternehmers bekommen. Sein Angebot: Der Bau einer ganz neuen Halle in Prag. Ähnlich wie zum Beispiel die Hartwall Arena in Helsinki, die Globen in Stockholm oder die Arena Peter des Großen in St. Petersburg.

Seite 1:

Eine schwere Geburt

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%