Tuberkulose-Tests positiv ausgefallen
Neuer BSE-Fall in Bayern bestätigt

rtr MÜNCHEN. In Bayern hat sich ein weiterer Fall der Rinderseuche BSE bestätigt. Der Test einer vierjährigen Kuh aus Oberbayern sei endgültig positiv ausgefallen, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Freitag mit. Damit erhöht sich die Zahl der BSE-Fälle in Deutschland auf 36, in Bayern auf 15. Der Bestand des betroffenen Betriebes sei gesperrt worden, erklärte das Ministerium weiter. Bei acht BSE Verdachtsfällen in Bayern stehe eine endgültig Klärung noch aus. Im oberbayerischen Landkreis Ebersberg wurde unterdessen eine Viehherde nach den Angaben des Landratsamts wegen des Verdachts auf Tuberkulose notgeschlachtet.

Das bayerische Gesundheitsministerium hatte am Freitag noch zwei weitere BSE-Verdachtsfälle gemeldet. Bei zwei Kühen aus Betrieben in Mittelfranken und Schwaben sei der BSE-Schnelltest positiv ausgefallen. Die Bestände seien gesperrt und die Proben zur weiteren Untersuchung an die Bundesanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen weitergeleitet worden.

In einem oberbayerischen Betrieb sei bei 87 Tieren ein Test auf Tuberkulose-Antikörper positiv ausgefallen, bestätigte der Landrat Hans Vollhardt. Daraufhin seien alle 140 Tiere der Herde getötet worden. Die Krankheit sei bei den Rindern aber nicht ausgebrochen. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass die ansteckende Lungenkrankheit auf Menschen oder andere Tiere übertragen worden sei.

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