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Türkei plädiert für deutschen Beteiligung an nationalem Panzerbau

Die Türkei ist für eine deutsche Beteiligung am künftigen Bau eines nationalen Kampfpanzers offen.

dpa-afx HAMBURG. Die Türkei ist für eine deutsche Beteiligung am künftigen Bau eines nationalen Kampfpanzers offen. Das mit der Entwicklung des Prototyps betraute türkische Firmenkonsortium werde zu gegebener Zeit auf die deutsche Rüstungsindustrie zukommen, sagte Verteidigungsminister Vecdi Gönül der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe). "Sie werden sich bei den deutschen Herstellern des Leopard-Panzers ein Bild machen - ob es dabei auch um eine Lizenzfertigung gehen kann, bleibt dem Konsortium überlassen."

Die Firmen Krauss Wegmann-Maffei und Rheinmetall Detec hoffen bei der geplanten Panzerentwicklung auf Milliardenaufträge. Das türkische Modell soll allerdings erst ab 2012 ausgeliefert werden. Zu den Überlegungen der Regierung in Ankara, die veralteten Panzer in der Zwischenzeit auch durch einige hundert gebrauchte Leopard-II-Panzer aus Bundeswehrbeständen aufzufrischen, sagte Gönül, man habe es mit der Anschaffung nicht eilig. "Unser Hauptziel ist, Panzer in der Türkei zu bauen, nicht Panzer zu kaufen. Aber das braucht Zeit."

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