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Türkei und IWF-Vertreter besprechen Lage nach Finanzkrise

Nach der schweren Finanzkrise haben Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Türkei am Freitag Gespräche aufgenommen.

dpa ISTANBUL/ANKARA. IWF-Türkei-Chef Carlo Cottarelli traf Berichten zufolge in Ankara mit Finanzminister Sümer Oral zusammen. Die Türkei hatte am Donnerstag auf Grund einer schweren Finanzkrise den Wechselkurs der Türkischen Lira freigegeben.

Die Istanbuler Börse zog am Freitag erneut etwas an. Bis zum Mittag stieg der Aktienindex IMKB-100 auf 8 038 Punkte. Der Wechselkurs zum Dollar lag bei rund 900 000 Lira - am Mittwoch betrug der Kurs 680 000 Lira. In den Medien war die Krise auch am Freitag Thema Nummer eins: "Das Einkommen von jedem in der Türkei hat sich um 31 % reduziert. Nun sind wir ärmer", schrieb die Zeitung "Radikal".

Die Krise war durch einen Streit zwischen Ministerpräsident Bülent Ecevit und Staatspräsident Ahmet Necdet Sezer über die Bekämpfung der Korruption ausgelöst worden.

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