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Tui-Chef Frenzel sieht nach RIU-Einstieg keine Veränderungen für den Konzern

Der Chef des Touristikkonzerns Tui sieht nach dem Einstieg der spanischen Hotelgruppe RIU keinerlei Veränderungen für den Konzern. Tui-Chef Michael Frenzel sagte in einem Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe) weiter: "Das ist unser Wunschszenario gewesen ...

dpa-afx HAMBURG. Der Chef des Touristikkonzerns Tui sieht nach dem Einstieg der spanischen Hotelgruppe RIU keinerlei Veränderungen für den Konzern. Tui-Chef Michael Frenzel sagte in einem Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe) weiter: "Das ist unser Wunschszenario gewesen ... Wir haben die Idee mit RIU in die Verkaufsverhandlungen eingebracht." Gemeinsam mit RIU plane Tui weitere Investitionen in neue Hotelprojekte. "Wir werden 2005 und 2006 weitere Wachstumschancen wahrnehmen", sagte Frenzel.

Frenzel setzt darauf, dass die RIU-Manager seinen Kurs unterstützen: "Sie haben keine Änderungswünsche vorgebracht", sagte der Tui-Chef. Der Einstieg der Spanier habe keine Auswirkungen auf das Tui-Angebot. "Auch im operativen Geschäft sehen wir nicht, dass wir mit außergewöhnlichen Wünschen konfrontiert werden", sagte Frenzel.

Nach monatelangen Spekulationen hatte sich die WestLB am Mittwoch von ihrem Anteil an Europas größtem Touristikkonzern Tui getrennt und den Weg für den Einstieg spanischer Hotelketten frei gemacht. Die Düsseldorfer Bank veräußerte am Mittwoch ihr Aktienpaket von 31,3 Prozent für fast eine Milliarde Euro an die Deutsche Bank , die wiederum 17,3 Prozent direkt an ein Konsortium unter der Führung der RIU Hotel Gruppe weiter verkaufte.

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